Sortiment, Weltladen

Café Organico Dankeschön Aktion 2018

Anlässlich der besonderen Auszeichnung des Café Organico zum:
nachhaltigsten Produkt des Jahres 2018,
möchte die GEPA allen Kunden und Kundinnen zu diesem Produkt eine Sonderaktion anbieten.
Für den Aktionsraum 1. September bis 29. September bietet der Weltladen Lippstadt ein Probierangebot mit diesem Café Organico zum Verkaufspreis von 3,99 € statt 4,79 €.
Falls Sie diese hervorragende Kaffeesorte am Frühstückstisch oder zum Nachmittagskaffee noch nicht genossen habe, jetzt wäre eine günstige Gelegenheit zu zupacken und die Vorteile und Qualität vom Fair Trade kennenzulernen.
Denken Sie dran: Café Organico zum Vorteilspreis für den ganzen Monat September im Weltladen Lippstadt!861F9542-5807-49D6-9DB0-17B5B73D7849

Weltladen

Eure Almosen könnt ihr behalten

Maike und Alexander Tschense

(aus dem Gemeindebrief „…im Blick“, Nr. 125 der Evangelischen Kirche in Lippstadt. Feb/März 2018)

Im Jahr 1981 wurde der Ökumenische Initiativkreis Eine Welt e.V. Lippstadt gegründet. Eines der Gründungsmitglieder ist Ursula Ley, die auch heute noch im „Weltladen“ arbeitet, der von Anfang an vom Initiativkreis betrieben wurde. Im Blick traf Ursula Ley und ihre Kollegin Katharina Schulte-Repel, die ebenfalls seit 15 Jahren im Weltladen engagiert ist, zum Gespräch über fairen Handel und die Bewahrung der Schöpfung.

Im Blick: Gab es ein besonders einschneidendes Erlebnis, weshalb Sie begonnen haben, sich zu engagieren?

Ley: Wir waren damals einige Familien, die neu in Lippstadt waren. Unter dem Eindruck der Befreiungstheologie und der 68er-Bewegung wollten wir etwas zusammen machen und die Welt ein bisschen besser machen. Wir wollten, dass es für die Menschen, die nicht auf der Sonnenseite leben, mehr Gerechtigkeit gibt. Durch unsere Art zu leben leben sie schlechter.

Schulte-Repel: Damals gab es in Lippstadt zwei weitere Gruppen, die sich mit dem Thema Gerechtigkeit und fairer Welthandel auseinandergesetzt haben. Zum einen eine Gruppe junger Erwachsener rund um Pfarrer Höpker, und zum anderen eine Jugendgruppe in St. Elizabeth. Nur gemeinsam konnte der Initiativkreis damals Realität werden.

Im Blick: Der Weltladen hatte letztes Jahr 35-jähriges Jubiläum. Was hat sich in der langen Zeit verändert?

Ley: In den ersten Jahren war es sehr mühsam. Es gab lediglich ein paar Stammkunden. Mit der Zeit kamen immer neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu und jeder hat seine eigenen Ideen mitgebracht. Auch das Sortiment hat sich maßgeblich geändert. Zu Beginn gab es im Wesentlichen Kaffee, Tee, Jutetaschen und Bücher. Heute gibt es eine große Bandbreite an Produkten: Geschirr, Schmuck, Kleidung, Dekoartikel und natürlich Kaffee, Tee und Schokolade.

Schulte-Repel: Auch mit jedem der vier Umzüge hat sich viel geändert. Jeder Umzug war mit Aufwand verbunden, hat aber auch neue Energien geweckt und dem Laden einen Schub gegeben. Heute profitieren wir davon, dass wir dieses tolle Ladenlokal haben, in dem wir die Waren optimal anbieten können und das auch von Laufkundschaft frequentiert wird.

Ley: Inzwischen gibt es auch viele Kooperationen mit Schulen oder mit anderen Weltläden in der Region: Schulklassen kommen immer wieder zu uns, wir halten Vorträge oder bieten Seminare an. Besonders eng arbeitet das Stift Cappel Berufskolleg mit uns zusammen, das ja den Titel „Fair Trade Schule“ trägt.

Im Blick: Bei der Gründung trug der Laden noch den Namen „Dritte-Welt-Laden“. Fünf Jahre später wurde er unbenannt zu „Eine-Weltladen“ und weitere vier Jahre später zu „Weltladen“. Was war ausschlaggebend für diese Namensänderung?

Ley: Zum Zeitpunkt der Gründung sprach man bei Ländern wie Nicaragua von der Dritten Welt. Nach heutigem Verständnis ist das diskriminierend. Deshalb hat sich der Name geändert.

Schulte-Repel: Es geht ja darum den Menschen auf Augenhöhe zu begegnen.

Ley: Heute gehört der Laden zum Dachverband der Weltläden. Die letzte Umbenennung, die auch schon 17 Jahre her ist, fand durch den Dachverband statt. Das ist eher eine Marketing-Aktion gewesen. Inzwischen ist der Name aber vertraut und verbreitet bekannt.

Im Blick: Der Weltladen hat in den ersten 20 Jahren viel mehr spenden können als in den letzten 15 Jahren. Können Sie sich einen Grund dafür vorstellen?

Schulte-Repel: Das ist eine schöne Frage. Man muss wissen, dass der Weltladen selbst gar nichts spendet. Er wird vom Initiativkreis betrieben und trägt sich selbst. Über vierzig Ehrenamtliche engagieren sich im Laden und bringen Ihre Qualifikationen in den Einkauf, Verkauf oder die Gestaltung ein. Überschüsse, so es denn welche gibt, investieren wir in den Laden und seine Ausstattung. Die Unterstützung von Projekten, zum Beispiel in Nicaragua, findet durch den Initiativkreis statt.

Ley: Zur Gründung des Ökumenischen Initiativkreises hat jedes Vereinsmitglied ein Prozent seines Gehaltes an den Verein gespendet. Dieses Modell haben wir irgendwann aufgegeben, um offen für jedes neue Mitglied zu sein. Eine sehr große Spende konnten wir 1998 machen. Damals hat  in Nicaragua der Hurrikan Mitch besonders schwer gewütet. Der Initiativkreis hatte dort schon lange konkrete Projekte unterstützt und war somit direkt betroffen. Wir haben dann 100.000 DM (etwa 50.000 EUR) gesammelt und gespendet.

Schulte-Repel: Grundsätzlich wäre es uns lieber, wenn es die Spenden nicht bräuchte. Würden die Menschen in den Erzeugerländern fair entlohnt, müssten wir nicht in den Brunnenbau oder andere Projekte finanzieren. Dann könnten sie das aus eigenen Mitteln leisten. Das spiegelt sich auch im Motto „Eure Almosen könnt ihr behalten, wenn ihr gerechte Preise zahlt“ wider. So weit ist es aber leider noch nicht.

Im Blick: Auch in Supermärkten gibt es inzwischen „Fair-Trade“ –Produkte. Ist das eine Konkurrenz für Sie?

Schulte-Repel: Nein. Immer mehr Menschen möchten heute Produkte kaufen, bei deren Herstellung Sozial- und Umweltstandards eingehalten werden. Wenn durch das Angebot der Supermärkte mehr Kunden diese kaufen, ist das positiv. Meistens gibt es dort allerdings nur eine begrenzte Auswahl.

Ley: Im Grunde müsste es doch unser Ziel sein, uns überflüssig zu machen. Das würde schließlich bedeuten, dass alle Produkte fair gehandelt und die Menschen vor Ort ordentlich behandelt werden. Die GEPA als unser Betriebspartner achtet ja auch darauf, dass Gesundheits- und Umweltstandards eingehalten werden. Es ist auf jeden Fall besser, ein Kunde kauft ein oder zwei faire Produkte regelmäßig als gar nicht. Wo er die dann kauft, ist doch egal. Es gibt auch einen Schulkiosk, der unsere Produkte anbietet und die Schokoriegel zum selben Preis anbietet wie die konventionellen auch.

Im Blick: Stellen Sie den Weltladen in Verbindung mit Gott und den Erhalt der Schöpfung?

Ley: Bewahrung der Schöpfung, Frieden und Gerechtigkeit; Das hängt doch alles zusammen. Es kann nur Frieden geben, wenn es Gerechtigkeit gibt. Und die Zerstörung der Umwelt wird nur enden, wenn die Menschen zusammen arbeiten.

Im Blick: Wir danken Ihnen für das Gespräch und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg.

Weltladen

Besuch von Michael Sommer von El Puente im Weltladen Lippstadt.

links nach rechts: Carmen Chao Barbeito, Doro Höfer, Katharina Schulte-Repel und der Referent von El Puente, Michael Sommer.
Von links nach rechts: Carmen Chao Barbeito, Doro Höfer, Katharina Schulte-Repel und der Referent von El Puente, Michael Sommer.

Am Donnerstag den 01. März 2018 – pünktlich zum Frühlingsanfang, aber bei streng winterlichen Außentemperaturen – genoss das Weltladen-Team einen aufmunternden Vorgeschmack vom Sommer, nämlich den Michael Sommer, Verkaufsexperte von der Fair-Trade-Importorganisation „El Puente“.

Michael Sommer verstand es blendend seine Zuhörerinnen und Zuhörer für sein Thema zu begeistern. Mit einer gut durchdachten Präsentation und mit viel Witz und anekdotenreichen Beispielen sorgte er für eine lockere und informative Atmosphäre, in der alle eingeladen waren, Kommentare, Bemerkungen und eigene Erfahrungen aus dem Weltladenalltag beizusteuern.

Dem Anfang galt die Einführung neuer Ware aus der El Puente Kollektion. Darunter handgewebte Schals von hoher Qualität, ausgefallener Schmuck und verschiedene kunstvoll angefertigte Deko-Gegenstände.

Gleichwohl zur Demonstration als auch zur willkommenen Erfrischung wurde danach ein Wein gereicht, der sich hervorragend mit einer zart-bitteren Schokolade oder mit einem pikanten Dip kombinieren ließ.

Die Präsentation umfasste Themenbereiche wie „Positive Einkaufsatmosphäre“, „Umgang mit Reklamationen“ und was für Heiterkeit sorgte: Umgang mit regaltreuen Artikeln (Ladenhüter!).

Zum Schluss fasste Michael Sommer seinen Vortrag in „10 Gebote für Verkäuferinnen und Verkäufer im Weltladen“ zusammen, die hier zum Nachdenken und Einprägen nachgeheftet werden. Besonders das Gebot 10: „Das Ehrenamt ist keine Entschuldigung für Nichtwissen“ hat bei Vielen einen empfindlichen Nerv getroffen.

Der Vortrag trug viel dazu bei ein Gefühl des Eingebunden Seins in eine größere Bewegung der Weltläden und des Fairen Handels zu bestätigen. Allein die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer zeigten dass dieses Anliegen immer wieder angesprochen werden muss.

 

10 Gebote für Verkäuferinnen und Verkäufer im Weltladen

 

Presse, Weltladen

Faire Woche vom 15. – 29.09.2017

Vom 15. bis 29. September findet die Faire Woche, die größte Aktion zum Fairen Handel in Deutschland statt. Auch in Lippstadt haben Verbraucherinnen und Verbraucher Gelegenheit, mehr über die Perspektiven für die Produzentinnen sowie den Fairen Handel zu erfahren.

Am Samstag den 23.09 17 von 10:00 bis 14:00 Uhr bietet der Ökumenischer Initiativkreis „Eine Welt“ e.V. Lippstadt, Marktstraße 3, die Gelegenheit einige Produkte des Canaan Fair Trade Gruppe aus Palästina zu kosten und zu kaufen. Darunter sind exotische Köstlichkeiten wie Oliven Tapenade, Fladenbrot mit Olivenöl und Za’atar Gewürz, sowie Maftoul und sonnengetrocknete Tomaten. Lassen Sie sich diese schmackhafte Einführung in die Küche Palästinas nicht entgehen.

Und am Samstag den 30.09.17 gegen 16:30 Uhr können Sie sich wie ein Inka Priester schmücken lassen. Im Museo del Oro in Bogotá, Kolumbien sind einige der berühmtesten Gegenstände südamerikanischer Kulturen aus vorspanischer Zeit ausgestellt. Da befinden sich die Originale von denen der Goldschmuck der Edén-Kollektion inspiriert ist. Omar Hurtado, einer der hochbegabten Handarbeiter, aus der unter fairen Bedingungen arbeitenden Werkstatt in Bogotá, wird interessierte Besucher erklären wie diese lebendigen und mit starker Ausdruckskraft versehenen Schmuckstücke entworfen und hergestellt werden.

Sowohl die mit landwirtschaftlichen Produkten arbeitenden Kleinbauern in Palästina als auch die Goldschmieden in Kolumbien schaffen durch ihre Initiativen neue Perspektiven für sich und ihre Familien.

Weltladen

Produkt des Monats Juli 

GREEN & FAIR FlipFlops

Fair – stylisch – superbequem!

Sie sind aus FSC zertifiziertem, Fair gehandeltem Naturkautschuk. Es gibt sie in 2 verschiedenen Farben von Größe 36-42.

Alle FlipFlops werden in Schuhbeuteln aus recycelten Reissäcken verpackt. Diese Verpackung ist gleichzeitig eine hübsche, wasserfeste Einkaufs- bzw. Strandtasche. Sie werden in Shanthimalai in Südindien produziert.

Die Must-Haves, mit denen Sie laufend die Welt verbessern.

Sortiment, Weltladen

Produkt des Montas März

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Ein Hauch von Salz: die neue Fleur de Sel Noir

Es ist der Hauch von handgeschöpftem Pyramidensalz, der diese feinherbe Kreation zum außergewöhnlichen Genuss macht.

Die zarten Kristalle setzen der vollmundigen Bitterschokolade geschmackliche Leichtigkeit entgegen.

Ihr aromatischer Kakao stammt unter anderem von Kleinbauern der Kooperative CECAQ-11 aus São Tomé. Sie wurden von der GEPA auf ihrem Weg zu Bio-Anbau und eigenen Verarbeitungsanlagen begleitet. Auf diese Weise haben sich ihre Lebensbedingungen nachhaltig verbessert.

 

Schokolade macht glücklich