Weltladen

Produkt des Monats Juli

Feuer Glas Holz

Windlichter hergestellt in Dehli/Indien aus Glas mit Mangoholz. In den Farben rot/türkis, lila/türkis und gelb/türkis erhältlich.
Höhe 17,5 cm , Durchmesser 10,5 cm. Preis, 18,90 €

Dazu die passenden fairen Teelichter in weiß, rot, grün, 10 Stk. 3,95€

Produktinformationen

Diese Kerzen werden aus 100% Starin hergestellt. Pflanzliches Stearin wird aus der Frucht der Ölpalme gewonnen und ist also ein biologisch abbaubares Naturprodukt aus nachwachsenden Rohstoffen und damit eine natürliche Alternative zu Paraffin aus Erdöl. Stearin brennt geruchsneutral, rußarm und besonders hell. Es hat eine lange Brenndauer mit ruhiger Flamme. Das verwendete Stearin stammt ausschließlich von RSPO-zertifizierten Produzenten. Die Dochte und Farben für die Kerzen stammen aus Deutschland und sind RAL-zertifiziert, d.h. sie entsprechen den hohen europäischen Qualitätsanforderungen.



Verschlagwortet mit
Weltladen

Wir brauchen ein Lieferkettengesetz

Schafft Recht und Gerechtigkeit

  1. Für den Schutz der Menchenrechte und der Umwelt
  2. Wer Schäden anrichtet, muss Verantwortung übernehmen
  3. Kein Vorteil für verantwortungslose Unternehmen
  4. Verantwortung nicht auf die Verbraucher*innen abwälzen
  5. Betroffene von Menschenrechtsverletzungen brauchen Zugang zu Gerichten in Deutschland
  6. Freiwillig ändern Unternehmen zu wenig

weitere Infos siehe link:
https://lieferkettengesetz.de/2020/04/09/die-corona-krise-im-globalen-sueden/
Sie können unter diesem link auch eine Petition dazu unterschreiben.

deswegen brauchen wir ein Lieferkettengesetz

Am 24.4.2020 ist der 6. Jahrestag, des Einsturzes der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch bei dem 1135 Frauen ums Leben kamen. Heute zeigt die Coronakrise dramatische Zustände am Anfang der Lieferkette.

https://fairtrade-lippstadt.de/2020/04/18/rana-plaza-jahrestag/

Die neue Studie „Ausbeutung in Europe“ von Brot für die Welt und Claen Clothes Campaign zeigt: Textilarbeiterinnen, die für deutsche Firmen produzieren, leiden auch in Osteuropa unter schweren Menschenrechtsverletzungen. Nur ein #Lieferkettengesetzt kann das Problem lösen !“

https://www.brot-fuer-die-welt.de/themen/serbien-textilarbeiterinnen/

https://www.brot-fuer-die-welt.de/blog/2020-ausbeutung-made-in-europe/ Passend zur Studie erscheint zudem ein Video, in dem eine Textilarbeiterin anonym von ihren Arbeitsbedingungen berichtet: https://www.brot-fuer-die-welt.de/fileadmin/mediapool/90_Videos/Lieferkettengesetz/Serbien-Textilindustrie.mp4.

Die Steuerungsgruppe Fairtrade Town Lippstadt und der Lippstädter Weltladen fordern soziale und ökologische Verantwortung entlang der Lieferketten.

„Lieferkette? Was ist das denn?“ Noch vor 2 Monaten wurde den Planern der Aktionswoche für ein deutsches Lieferkettengesetz, das die unternehmerische Sorgfaltspflicht für die Arbeiter*Innen und die Umwelt weltweit einfordert, oft diese Frage gestellt. Durch die Pandemie hat sich das Wissen, wie verknüpft die wirtschaftlichen Aktivitäten global sind, zu einem Allgemeinwissen gewandelt.

82 Organisationen wie der DGB, die evangelischen Landeskirchen , Brot für die Welt, katholische Bistümer und Organisationen wie Misereor oder KAB haben sich als Träger und Unterstützer der Initiative Lieferkettengesetz zusammengeschlossen. Sie fordern von der Bundesregierung ein Gesetz, das die Unternehmen weltweit zur Einhaltung der Menschenrechte und den Schutz der Einen Umwelt verpflichtet.

Ausgangspunkt für diese Initiative war u.a. der Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch am 24. April 2013. Über 1.100 Menschen starben, über 2000 wurden schwer verletzt. Die Näherinnen hatten hauptsächlich Mode für den Export, so auch für europäische Marken produziert Die Arbeiterinnen mussten die Fabrik betreten, obwohl Risse im Mauerwerk sichtbar waren.

Sieben Jahre nach dem Unglück gibt es nach wie vor eklatante Missstände und Menschenrechtsverletzungen bei der Herstellung von Kleidung auch für Deutschland: Die Löhne reichen nicht zum Leben, Gewerkschaftsmitglieder leiden unter Repressalien, unbezahlte Überstunden sind Normalität. Auch in Ost- und Südosteuropa, wo für deutsche Modefirmen produziert wird, berichten Arbeiterinnen und Arbeiter über eben solche Menschenrechtsverstöße, wie eine aktuelle Studie von Brot für die Welt und der Kampagne für Saubere Kleidung zeigt. Hoffnung macht, dass inzwischen große deutsche Konzerne wie Tchibo, Daimler oder KiK verbindliche Regelungen begrüßen.

Rund um den Jahrestag des Rana Plaza Unglücks hatten die Mitglieder der Steuerungsgruppe Fairtrade Town gemeinsam mit den Aktiven des Lippstädter Weltladens viele Aktionen geplant, die nun leider durch die Coronakrise nicht durchgeführt werden können. Deshalb werden alle Lippstädterinnen und Lippstädter gebeten, die Online Petition (https://lieferkettengesetz.de/mitmachen/), die inzwischen von fast 160 000 Menschen unterzeichnet wurde, zu unterstützen.

„Wir hoffen im Herbst im Rahmen der Fairen Woche einige geplante Veranstaltungen nachholen zu können,“ sagt Margot Bell, Sprecherin der Steuerungsgruppe und Vorstandsmitglied des Weltladens. Denn die Corona-Krise hat ein Gesetz zur unternehmerischen Sorgfaltspflicht nicht überflüssig gemacht. Die Covid-19-Pandemie trifft die Näherinnen und Textilarbeiter, ob in Bangladesch, Kambodscha oder Indien, jetzt mit voller Wucht. Modeketten haben ihre Bestellungen storniert, Stofflieferungen fallen aus. Viele Textilfabriken müssen schließen und bleiben auf bereits produzierten Textilien sowie ihren Kosten sitzen. Ohne jegliche Lohnfortzahlungen, Abfindungen oder andere soziale Absicherungen werden die Arbeiterinnen und Arbeiter entlassen – sie und ihre Familien geraten in bodenlose Existenznot.

Daran wird deutlich, wie wichtig es ist, in dieser Krise zusammenzurücken und solidarisch miteinander zu sein – und dabei den Blick auch über den eigenen Tellerrand hinaus zu richten. Diese globale Krise können wir nur gemeinsam meistern. Dazu gehört auch, dass Unternehmen entlang ihrer gesamten Lieferkette in angemessener Weise Verantwortung übernehmen müssen – auch für Menschen im globalen Süden. Die Forderung nach einem Lieferkettengesetz ist aktueller denn je.

Weltladen

Oster-Fair-Kauf im Weltladen

Auch in diesen Zeiten wollen wir das Osterfest doch alle geniessen und den Kleinen sowie den Großen eine kleine faire Osterüberraschung machen.

Wir haben noch viele schöne Osterartikel für das Osterfest, die wir Ihnen gerne auch nach Hause liefern. Ruft uns einfach an, wir beraten Sie gerne. Tel-Nr. 02941-57496 oder 02941-827989.

hübsche Osterartikel, Ostereier aus Capiz, Ostereikerzen, Judendstilostereier Filzhühner und ein Sonnenglas österlich dekoriert, Holzschale in eiform und Specksteineier, Fingerpuppen Osterhase

Filzhühner als Türstopper, Metallühner für den Gartenzaun, Filzuntersetzer, Alepposeife,
Nüsse und Schokolade aus Afrika

kleine faire Ostergechenke

Wir wünschen Euch allen eine schönes vor allem gesundes Osterfest

Weltladen

Geschenkepäckchen aus dem Weltladen auch in diesen Zeiten

In Zeiten wie diesen, den Liebsten, Freunden, Nachbarn und/oder Alleinstehenden eine faire Osterüberraschung zukommen lassen, einen Geburtstagsgruß schicken oder einfach nur so mal mit einem kleinen Präsent Danke sagen…

Wir unterstützen Sie dabei!

Wir stellen für Sie kleine Päckchen, ganz nach Ihren Wünschen, zusammen. Ab einem Wert von 10€ und liefern es zu Ihnen nach Hause.

Rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine mail

Tel-Nr. 02941 827989
10-13 Uhr und von 15-18 Uhr

Mail: info@weltladen-lippstadt.de

Eine Auswahl unserer fairen Päckchen

Die Corona-Krise betrifft die ganze Welt. Auch den Fairen Handel.
Die Arbeitsplätze unserer Produzent*innen im Globalen Süden sind stark bedroht, wenn jetzt weniger Produkte aus Fairem Handel gekauft werden.

Daher der Wunsch und Bitte: unterstützen sie den Fairen Handel auch weiterhin, und bleiben Sie uns treu und vor allem gesund.

Das Weltladenteam

Verschlagwortet mit
Weltladen

Lieferservice des Weltladens geht weiter

Liebe Kundinnen und Kunden, liebe Weltladen Aktive, Unterstützer*innen, Freundinnen und Freunde,

Seit 20.4.2020 ist der Weltladen wieder eröffnet.


Der Lieferservice geht aber weiter. Wer in der Corona-Krise weiterhin seine Einkäufe geliefert haben möchte, kann dies gerne tun.

Sie müssen nicht auf unsere fairen Produkte verzichten.

Sie können telefonisch unter: 02941 57496 von 10.00-13.00 und von 14.30-18.00 Uhr

oder per mail an : info@weltladen-lippstadt.de

Ihre Bestellung aufgeben.

Bitte geben Sie dabei Ihren Namen, Adresse und Telefonnummer an. Auch Ihre Fragen beantworten wir auf diesem Wege gerne! Sollten Sie einen Artikel aus unseren schön gestalteten Schaufenstern wünschen, einfach fotografieren und es bei der Online-Bestellung anhängen.
Die Waren werden wir Ihnen schnellstmöglich liefern.

unser fairer Lieferer

Bleibt und bleiben Sie gesund und behütet!

Ihr

Weltladenteam

 

Verschlagwortet mit
Weltladen

Neu eingetroffen!!!

Die neuen Vielfaltspuppen und Holzspielzeug

Das Beste für die Kleinsten

Unser Spielzeug aus Fairem Handel ist süß anzusehen, bunt und kindgerecht!
Dabei steht für uns das Wohl der Kleinsten im Mittelpunkt.
Deshalb achten wir auf gute Verarbeitung, langlebige Materialien und sichere
Produkte.

Diese liebevoll gestalteten Puppen zeigen die Vielfalt des Alltags und helfen Eltern oder Erzieher/innen diese zu thematisieren. Alter, Religion, Schwangerschaft sind nur einige Themen, die die kleinen Püppchen mit sich tragen.

Hergestellt in Sri Lanka bei Gospel House Handycraft und Selyn fair trade Sri Lanka


Verschlagwortet mit
Weltladen

Produkt des Monats März 2020

Schwebende Libellen, Vögel und Schmetterlinge aus Bambus

Schwebt er wirklich? Nur mit ihrer Nasenspitze balancieren sie auf Holzstäbchen , Ästen oder Fingerspitzen und bewegen sich sanft schaukelnd im Wind. Diese faszinierenden Blickfänger werden von Craft Link in Vietnam in sorgfältiger Handarbeit hergestellt. Es gibt sie in den Farben: rot, gelb, blau und grün.

Preis: von 2,60€ bis 4,60€

Verschlagwortet mit
Fundacion Aguas Bravas, Projekte

Jahresbericht Fundación Aguas Bravas 2019

Der Weltladen unterstützt seit vielen Jahren das Projekt Fundación Aguas Bravas in Nicaragua des Vereins Wildwasser Arbeitsgemeinschaft gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen e. V.

Folgenden Jahresbericht haben wir erhalten und geben ihn hier gern an unsere Spender und Unterstützer weiter:

„Das Jahr 2019 war – wie das Vorjahr – aufgrund der anhaltend schwierigen politischen Situation ein Jahr vieler Herausforderungen, sowohl für die eigene Organisation als auch für jene Gruppen, Organisationen und Universitäten, mit denen ABN zusammenarbeitet, Fortbildungen zur Prävention, Seminare und Lehrveranstaltungen über die Folgen sexueller Gewalt in der Kindheit durchführt.

Der sexuelle Missbrauch in der Kindheit ist in Nicaragua nach wie vor ein sehr ernstes Problem, insbesondere auch deshalb, weil der Machismus in diesem Land ihn sozusagen “gesellschafsfähig” macht. Außerdem hat Nicaragua in den beiden letzten Jahren leider einen gravierenden Abbau der Menschenrechte erlebt. Und die Polizei arbeitet immer weniger zum Schutz ihrer Bürger*innen, sondern mehr zum Schutz des inzwischen diktatorischen Regimes.
Diese unsichere Situation hat sich natürlich auch auf das Leben der Betroffenen erwachsenen Frauen ausgewirkt, die Unterstützung bei ABN suchen (Einzeltherapie, Selbsthilfegruppen und Körperarbeit werden angeboten). Und Aguas Bravas hat auch Schutzmaßnahmen für das Personal getroffen. Z. B. wurde eine Arbeitszeit nach 17:00 Uhr vermieden auf grund der politischen Unsicherheit und gestiegener Kriminalität.

Die Therapeutinnen von ABN wurden in diesem Jahr mit Situationen extremer Gewalt konfrontiert, wie z. B. durch Berichte von Frauen über Folter durch Vergewaltigungen, die sie nach ihren Verhaftungen erlebt haben.
Ein herzliches Dankeschön für Eure nun schon mehrjährige Förderung. Durch sie wird die Bedeutung und Nachhaltigkeit der in ABN geleisteten Arbeit gestärkt und gewährleistet. Dank auch an Eure Mitarbeiter*innen und Kund*innen.

Euch allen geruhsame Weihnachten und einen gesunden Start ins neue Jahr wünscht das Team von Aguas Bravas Nicaragua“

Damit wir das Projekt weiter unterstützen können, freuen wir uns über Ihre Spende  oder Ihren Besuch des Weltladens.

Weltladen

„Guatemala – zurück in die Zeiten des Bürgerkrieges?“

Diffamierungen, Einschüchterungen, Spaltung der Gemeinden, Mordversuche auf abgelegene Wohnhäuser – so verfahren die staatlichen Organe in Guatemala gegen die indigene Bevölkerung, wenn diese versucht, ihre verfassungsmäßigen Rechte durchzusetzen. Durch Großbaustellen, die den Lebensraum der Bevölkerung zerstören, sind die Mitwirkungsrechte der indigenen Bevölkerung das Papier nicht wert, auf dem sie stehen. Erschwerend hinzu kommt, dass für die 195 Gemeinden in der nördlichen Region, die außerdem sehr verstreut liegen, es nur zwei Polizeiautos gibt. Das erläuterte jetzt in einem Vortrag Andreas Lo Grasso von den peace brigades international, den internationalen Friedensbrigaden, bei einer Veranstaltung des „Ökumenischen Initiativkreises ‚Eine Welt‘“/Weltladen.

Im Norden Guatemalas in der Nähe zur Grenze Mexikos wird ein Wasserkraftwerk gebaut. Allerdings sind nicht die Guatemalteken die Nutznießer, sondern der benötigte Strom wird nach Mexiko verkauft. Die Dörfer bleiben nach wie vor ohne Strom. Flüsse werden einbetoniert, Lebensgrundlage für die indigenen Menschen durch Nutzung des Wasser und durch das Fischen. Der Zugang zu dem Fluss ist ihnen verboten. Das Wasser müssen sie nun von weit her transportieren. Berge werden abgetragen, die ihnen heilig sind. Obwohl die indigenen Völker ein Mitspracherecht haben, indem zuvor Abstimmungen durchgeführt werden sollten, geht die Regierung brutal gegen die Bevölkerung vor. Neben den Drohungen, Einschüchterungen und Morden werden manche auch durch Geld bestochen. Vergehen der indigenen Bevölkerung wird mit hohen Haftstrafen geahndet. Jedoch wird die Armee, durch die oft die Morde geschehen, erhalten Amnestien. Eskalationen zwischen Befürwortern und Gegnern des Kraftwerkes wurden durch die Anwesenheit von weißen Ausländern verhindert.

Unterstützt wird die guatemaltekische Regierung durch die USA und Israel. Zurzeit werden Riesenflächen des Waldes abgeholzt, um Palmölplantagen anzulegen. Deutschland hat im Koalitionsvertrag formuliert, dass der Schutz der indigenen Bevölkerung angestrebt wird.

Der Referent Andreas Lo Grasso hat sich sieben Jahre in Guatemala aufgehalten. Als ausländische Beobachter für die pbi, peace brigades international, haben er und andere Beobachter dafür gesorgt, dass Repressalien der Regierung nicht oder nur in geringem Maße ausgeübt werden, weil andernfalls diese Repressalien durch die Beobachter in die Welt gemeldet würden. Pbi hat Kontakte in Diplomaten- und Politikerkreise z. B. in Berlin und auch in Brüssel. Durch Veröffentlichung ihrer Beobachtungen bleiben die „Untaten“ der Regierung nicht verborgen. Die Arbeit von pbi findet in abgelegenen Regionen statt, in die große Organisationen, wie z. B. das Rote Kreuz nicht gehen.

Pressewart: Hermann-Josef Skutnik

Andreas Lo Grasso und Mitglieder des Weltladens