Weltladen

Wir brauchen ein Lieferkettengesetz

Schafft Recht und Gerechtigkeit

  1. Für den Schutz der Menchenrechte und der Umwelt
  2. Wer Schäden anrichtet, muss Verantwortung übernehmen
  3. Kein Vorteil für verantwortungslose Unternehmen
  4. Verantwortung nicht auf die Verbraucher*innen abwälzen
  5. Betroffene von Menschenrechtsverletzungen brauchen Zugang zu Gerichten in Deutschland
  6. Freiwillig ändern Unternehmen zu wenig

weitere Infos siehe link:
https://lieferkettengesetz.de/2020/04/09/die-corona-krise-im-globalen-sueden/
Sie können unter diesem link auch eine Petition dazu unterschreiben.

deswegen brauchen wir ein Lieferkettengesetz

Am 24.4.2020 ist der 6. Jahrestag, des Einsturzes der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch bei dem 1135 Frauen ums Leben kamen. Heute zeigt die Coronakrise dramatische Zustände am Anfang der Lieferkette.

https://fairtrade-lippstadt.de/2020/04/18/rana-plaza-jahrestag/

Die neue Studie „Ausbeutung in Europe“ von Brot für die Welt und Claen Clothes Campaign zeigt: Textilarbeiterinnen, die für deutsche Firmen produzieren, leiden auch in Osteuropa unter schweren Menschenrechtsverletzungen. Nur ein #Lieferkettengesetzt kann das Problem lösen !“

https://www.brot-fuer-die-welt.de/themen/serbien-textilarbeiterinnen/

https://www.brot-fuer-die-welt.de/blog/2020-ausbeutung-made-in-europe/ Passend zur Studie erscheint zudem ein Video, in dem eine Textilarbeiterin anonym von ihren Arbeitsbedingungen berichtet: https://www.brot-fuer-die-welt.de/fileadmin/mediapool/90_Videos/Lieferkettengesetz/Serbien-Textilindustrie.mp4.

Die Steuerungsgruppe Fairtrade Town Lippstadt und der Lippstädter Weltladen fordern soziale und ökologische Verantwortung entlang der Lieferketten.

„Lieferkette? Was ist das denn?“ Noch vor 2 Monaten wurde den Planern der Aktionswoche für ein deutsches Lieferkettengesetz, das die unternehmerische Sorgfaltspflicht für die Arbeiter*Innen und die Umwelt weltweit einfordert, oft diese Frage gestellt. Durch die Pandemie hat sich das Wissen, wie verknüpft die wirtschaftlichen Aktivitäten global sind, zu einem Allgemeinwissen gewandelt.

82 Organisationen wie der DGB, die evangelischen Landeskirchen , Brot für die Welt, katholische Bistümer und Organisationen wie Misereor oder KAB haben sich als Träger und Unterstützer der Initiative Lieferkettengesetz zusammengeschlossen. Sie fordern von der Bundesregierung ein Gesetz, das die Unternehmen weltweit zur Einhaltung der Menschenrechte und den Schutz der Einen Umwelt verpflichtet.

Ausgangspunkt für diese Initiative war u.a. der Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch am 24. April 2013. Über 1.100 Menschen starben, über 2000 wurden schwer verletzt. Die Näherinnen hatten hauptsächlich Mode für den Export, so auch für europäische Marken produziert Die Arbeiterinnen mussten die Fabrik betreten, obwohl Risse im Mauerwerk sichtbar waren.

Sieben Jahre nach dem Unglück gibt es nach wie vor eklatante Missstände und Menschenrechtsverletzungen bei der Herstellung von Kleidung auch für Deutschland: Die Löhne reichen nicht zum Leben, Gewerkschaftsmitglieder leiden unter Repressalien, unbezahlte Überstunden sind Normalität. Auch in Ost- und Südosteuropa, wo für deutsche Modefirmen produziert wird, berichten Arbeiterinnen und Arbeiter über eben solche Menschenrechtsverstöße, wie eine aktuelle Studie von Brot für die Welt und der Kampagne für Saubere Kleidung zeigt. Hoffnung macht, dass inzwischen große deutsche Konzerne wie Tchibo, Daimler oder KiK verbindliche Regelungen begrüßen.

Rund um den Jahrestag des Rana Plaza Unglücks hatten die Mitglieder der Steuerungsgruppe Fairtrade Town gemeinsam mit den Aktiven des Lippstädter Weltladens viele Aktionen geplant, die nun leider durch die Coronakrise nicht durchgeführt werden können. Deshalb werden alle Lippstädterinnen und Lippstädter gebeten, die Online Petition (https://lieferkettengesetz.de/mitmachen/), die inzwischen von fast 160 000 Menschen unterzeichnet wurde, zu unterstützen.

„Wir hoffen im Herbst im Rahmen der Fairen Woche einige geplante Veranstaltungen nachholen zu können,“ sagt Margot Bell, Sprecherin der Steuerungsgruppe und Vorstandsmitglied des Weltladens. Denn die Corona-Krise hat ein Gesetz zur unternehmerischen Sorgfaltspflicht nicht überflüssig gemacht. Die Covid-19-Pandemie trifft die Näherinnen und Textilarbeiter, ob in Bangladesch, Kambodscha oder Indien, jetzt mit voller Wucht. Modeketten haben ihre Bestellungen storniert, Stofflieferungen fallen aus. Viele Textilfabriken müssen schließen und bleiben auf bereits produzierten Textilien sowie ihren Kosten sitzen. Ohne jegliche Lohnfortzahlungen, Abfindungen oder andere soziale Absicherungen werden die Arbeiterinnen und Arbeiter entlassen – sie und ihre Familien geraten in bodenlose Existenznot.

Daran wird deutlich, wie wichtig es ist, in dieser Krise zusammenzurücken und solidarisch miteinander zu sein – und dabei den Blick auch über den eigenen Tellerrand hinaus zu richten. Diese globale Krise können wir nur gemeinsam meistern. Dazu gehört auch, dass Unternehmen entlang ihrer gesamten Lieferkette in angemessener Weise Verantwortung übernehmen müssen – auch für Menschen im globalen Süden. Die Forderung nach einem Lieferkettengesetz ist aktueller denn je.

Weltladen

Oster-Fair-Kauf im Weltladen

Auch in diesen Zeiten wollen wir das Osterfest doch alle geniessen und den Kleinen sowie den Großen eine kleine faire Osterüberraschung machen.

Wir haben noch viele schöne Osterartikel für das Osterfest, die wir Ihnen gerne auch nach Hause liefern. Ruft uns einfach an, wir beraten Sie gerne. Tel-Nr. 02941-57496 oder 02941-827989.

hübsche Osterartikel, Ostereier aus Capiz, Ostereikerzen, Judendstilostereier Filzhühner und ein Sonnenglas österlich dekoriert, Holzschale in eiform und Specksteineier, Fingerpuppen Osterhase

Filzhühner als Türstopper, Metallühner für den Gartenzaun, Filzuntersetzer, Alepposeife,
Nüsse und Schokolade aus Afrika

kleine faire Ostergechenke

Wir wünschen Euch allen eine schönes vor allem gesundes Osterfest

Weltladen

Produkt des Monats November

Wertschöpfung in Afrika

AfreeNuts und fairafric Schokolade

die neue faire Erdnuss und Cashewnuss aus dem Senegal

AfreeNuts sind durch die schonende Ofenröstung ohne Ölzusatz und Geschmacksverstärker ein gesunder, energiereicher Snack, reich an pflanzlichen Fetten und Proteinen.

Mit Meersalz verfeinert: ein purer Genuss
Es gibt sie in der FreundeFlasche aus Glas
und im praktischen SnackPack aus Karton
AfreeNuts werden röstfrisch unter Vakuum verpackt.

Ebenfalls gibt es bei uns fairafric Schokolade
von der Bohne bis zur Tafel
Made in Afrika

Wertschöpfung in Afrika

Ein Besuch der sich lohnt.

Sortiment, Weltladen

Produkt des Monats September

Kapula Keramik AFRICAN LADIES

Kunstvolle, handbemalte Tischkeramik aus den Werkstätten von Kapula an der Südspitze Afrikas.

Sie zeigt die farbenfrohe Vielfalt des Kontinents. Jedes Stück ist einzigartig.

Design: Unterglasur, handbemalt mit afrikanischen Frauenfiguren.

Es gibt viele Varianten innerhalb einer Farbfamilie. Artikel können von der Abbildung abweichen.

Material: hochwertiges Steinzeug aus weißem Ton Glasurbrand bei 1200 C

Eigenschaften: mikrowellengeeignet, für Lebensmittel geeignet.

Wir empfehlen die schonende Reinigung durch Handabwasch.

Farbenfrohe Farben lassen ihren gedeckten Tisch noch schöner aussehen.