BUND: „Lippstädter Mischung“

Die biologische Vielfalt ist bedroht! 

In einer gemeinsamen Initiative setzen sich die drei Umweltverbände ABU & NABU & für die Förderung der heimischen Pflanzen- und Insektenvielfalt ein. 

Die „Lippstädter Mischung“ enthält Saatgut aus der Region und eignet sich für die Anlage von Wildblumenwiesen.

Alle weiteren Informationen hier:

https://www.bund-lippstadt.de/lippstädter-mischung/

Jugendbildungsarbeit in Tanzania

Nkile, in der Diocese of Mbinga

Ziel/Aufgabe des Projekts:

Ausbildung junger Menschen aus dem Dorf Nkile, damit sie vor Ort eine Perspektive haben, um später selbstständig und unabhängig leben zu können und sie ihr Land nicht aus wirtschaftlichen Gründen verlassen müssen. (Näher*Innen, Schreiner*Innen)

Einbindung aller Dorfbewohner*innen bei der Schaffung neuer Ausbildungsstätten und Arbeitsplätze, damit die Projekte von allen Dorfbewohner*innen anerkannt und wertgeschätzt werden. (z. B.: Herstellung der Ziegel für das Gemeinschaftshaus mit Nähwerkstatt, Schreinerei)

Nutzung umweltfreundlicher Technologien (Solaranlage auf dem Dach des Gemeinschaftshauses)

Förderung der dörflichen Gemeinschaft (Gründung eines Fußball-und Volleyballvereins mit Übernachtungsmöglichkeit im Gemeinschaftshaus)

Seit wann besteht das Projekt: seit August 2016

Welche Unterstützung wurde bisher gegeben:

Finanzielle Unterstützung: 5400,-Euro

Weitere Spenden sind notwendig und willkommen!

Aktuelles: 

Der Rohbau der Schreinerei ist fertiggestellt. Es fehlen noch die Fenster, der Innenputz und Fußboden. Außerdem müssen noch die Maschinen für die Schreinerwerkstatt angeschafft werden. 

Kontaktpersonen: Doro Höfer, Katharina Schulte-Repel
Kontakt

Miriam – Guatemala

Förderung der ganzheitlichen Entwicklung von Frauen, ihres Empowerments, der Durchsetzung ihrer Rechte sowie sozialer und Gender-Gerechtigkeit.

Ziel / Aufgabe des Projektes:

MIRIAM – Guatemala wurde mit der Zielsetzung gegründet, sozial engagierten guatemaltekischen Frauen aus indigenen Volksgruppen und wirtschaftlich schwierigen Verhältnissen den Zugang zu Universitäten zu ermöglichen.

Heute lassen wir unsere Hilfe verstärkt Frauen zukommen, die unter Gewalt und sexueller Misshandlung gelitten haben. Durch unsere Arbeit wurde jedoch auch deutlich, dass die Frauen zusätzlich auch Unterstützung in der Traumabewältigung benötigen, um ein unabhängiges und gewaltfreies Leben führen zu können. Wir bildeten ein Team aus Psychologen, die diese Frauen psychologisch betreuen können. Um Nachhaltigkeit zu gewährleisten werden die MIRIAM-Stipendiatinnen zu Mentorinnen ausgebildet, um Erlerntes innerhalb der indigenen Dorfgemeinschaften weiterzugeben.

Seit wann besteht das Projekt:

Theresa Wunsch präsentierte uns am 08.06.2016 in einem umfassenden Vortrag die Arbeit des Projektes MIRIAM – Guatemala aus eigener Anschauung und Erfahrung, die sie bei ihrem längeren Aufenthalt und Mitarbeit im Projekt machen konnte.

Welche Unterstützung wurde bisher gegeben ➢ Finanzielle Unterstützung:

Von 2016 bis 2019 wurden insgesamt 7 500,– Euro gespendet. ➢ Nicht finanzielle Unterstützung: • Einladung von Mitgliedern der Organisation MIRIAM zum Austausch in den Weltladen Lippstadt am21.05.2017, während ihres Besuches in Deutschland. • 28.09.2019: Vortrag von Theresa Wunsch über das Projekt MIRIAM unter besonderer Berücksichtigung des Schwerpunktes „ Gendergerechtigkeit“  im Rahmen der Fairen Woche im September 2019

Aktuelles:

Videobotschaft der Frauen der Organisation MIRIAM im September 2019 an die Mitarbeitenden und Interessierten des Weltladens Lippstadt am Projekt.

Kontaktperson: Ulla Ley,  Kontakt

Wir freuen uns über weitere Spenden für dieses Projekt.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.proyecto-miriam.org unter dem Punkt Guatemala

Peace-Brigaden Mexiko

Deutscher Zweig: Bahrenfelder Str. 101 a, 22765 Hamburg 

Ziel / Aufgabe des Projektes: Friedens- und Menschenrechtsarbeit

Das Mandat von pbi ist die Schaffung und Wahrung von Handlungsspielräumen für Frieden und den Schutz von Menschenrechten.

Unsere Spenden sollen dazu beitragen, das Leben vonMenschenrechtsverteidiger*innen in Guatemala, Mexiko u.a. Ländern zu schützen und Handlungsspielräume für eine gewaltfreie Konfliktbearbeitung zu schaffen.

pbi – peace brigades international – ist eine von den Vereinten Nationen anerkannte Menschenrechts–organisation, die sich seit 1981 in Krisengebieten für Menschenrechte und gewaltfreie Konfliktbearbeitung einsetzt. Auf Anfrage lokaler Gruppen organisiert pbi eine schützende Präsenz mit internationalen Freiwilligenteams, um das Leben der Menschenrechtsverteidiger*innen zu schützen und Handlungsspielräume für eine gewaltfreie Konfliktbearbeitung zu schaffen. 

pbi ist zur Zeit in folgenden Projektländern aktiv: Mexiko, Guatemala, Kolumbien, Kenia, Honduras, Nepal und Indonesien.

Seit wann besteht das Projekt:

Seit 1995 unterstützt der Weltladen Lippstadt die Arbeit von pbi. Eine Mitarbeiterin des Weltladens Lippstadt lernte die dort engagierte Heike Kammer durch Zufall beim Trampen in Deutschland kennen. Heike Kammer arbeitete da schon seit 1988 für pbi. Sie gehörte zu Freiwilligenteams in Mexiko, Guatemala, Kolumbien und El Salvador. Sie hat uns in ihren Vorträgen sensibilisiert für die Konflikt–situationen in den Ländern Südamerikas und für den Schutz der Menschenrechte. Später entwickelte sie auch das Puppenspiel als Möglichkeit, Konfliktsituationen zu reflektieren und setzt dies bei derFriedensarbeit mit Kindern ein, auch mehrmals in Lippstadt.Heike Kammer erhielt 1999 den Menschenrechtspreis der Stadt Weimar.    

Welche Unterstützung wurde bisher gegeben ➢ Finanzielle Unterstützung: • Von 1995 bis 2019 wurden über 35 000, –Euro gespendet ➢ Nicht finanzielle Unterstützung: • Vorträge über den Einsatz von Freiwilligen bei pbi(Heike Kammer, Andreas Lo Grasso) • Puppenspiel als Friedensarbeit von pbi (Heike Kammer)

Weitere Spenden sind notwendig und willkommen!

Aktuelles:

15. 11. 2019 : Vortrag von Andreas Lo Grasso über die Erfahrungen in Guatemala als Freiwilliger von pbi unter dem Aspekt : Zurück in die Zeiten des Bürgerkrieges?

Berichte

Haskey Projekt Ghana

für Kinder mit  Behinderungen in Kumasi/Ghana

Ziel/Aufgabe des Projektes

Durch die heilpädagogische Tageseinrichtung für Kinder und Jugendliche mit geistiger (in der Regel mehrfacher) Behinderung – werden diese ganzheitlich gefördert – wird den Müttern die Möglichkeit gegeben, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen ohne sich, wie bei einer Heimunterbringung, von ihren Kindern trennen zu müssen – wird eine offene Beratungsstelle für alle Eltern in ähnlichen Problemlagen betrieben (mit der Öffentlichkeitsarbeit soll Aufklärung über Ursachen und Folgen der Behinderung und damit Akzeptanz dieser Menschen erreicht werden. Behinderung wird z.T. noch als Strafe Gottes gesehen). – Die heilpädagogische Leitung hat ein Ghanaer, der in Deutschland Heilpädagogik studiert hat. So kommenghanaische Kulturkenntnisse, internationale Fachkompetenz sowie gesellschaftspolitische und karitative Ziele zusammen.

Seit wann besteht das Projekt

2009 wurde in Bochum das Haskey-Projekt als gemeinnütziger Verein von Musah Abubakar und einigen Mitstreitern ins Leben gerufen. 2011 begann die Vereinsarbeit in Ghana. Seit 2015 ist die ghanaische Organisation auch als gemeinnützige N.G.O. (Nichtregierungsorganisation) unter der Social Welfare registriert.

Welche Unterstützung wurde bisher gegeben

Im Dezember 2018 haben wir das Projekt mit 800,00 € finanziell unterstützt.

Aktuelles

Der „Schönheitsfehler“ dieser NGO ist, dass sie sehr klein ist und entsprechend wenig Geld zur Verfügung hat. Andererseits gibt es hier kaum Verwaltungskosten und viel Transparenz.

Durch den persönlichen Kontakt zu Johanna Kieser-Abass aus dem Vorstand sind wir gut informiert über die zweckgerechte Verwendung der Spenden.

Kontaktpersonen

Brigitte und Immo Zetzmann Kontakt

Wir freuen uns über weitere Spenden für dieses Projekt.

Berichte

Handy-Sammelstelle Lippstadt

Handy-Sammelstelle

Handy-Recycling macht Sinn! Handys enthalten wertvolle Rohstoffe, die zudem häufig unter unfairen Bedingungen gefördert werden. Beispiel: Coltan und Zinn aus dem Kongo.

Das sind 2 gute Gründe, nicht mehr benötigte Handys nicht in den Elektroschrott zu geben, sondern in qualifizierte Sammelstellen, durch die die Rohstoffe dem Recycling zugeführt werden.

Im Weltladen Lippstadt gibt es eine Sammelbox für nicht mehr benötigte Handys der Schumacher und von Pidoll GmbH (mobile-box.eu), die u. a. von der Deutschen Umwelthilfe und dem BUND unterstützt wird.

Weitere Informationen

Handys und Computerzubehör mit faireren Rohstoffquellen

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Lippstadt Kaffee


Im Rahmen der Agenda 21 ( Global denken – lokal handeln ) wurde im September 2002 der LP-Kaffee eingeführt.
Ökologisch angebauter, fair gehandelter Kaffee aus Nicaragua.
Es handelt sich um eine hochwertige Arabicabohne aus dem Hochland Nicaraguas.
Francisco Aguila Guido baut seit 1997 Kaffee an, und liefert die Bohnen für den LP-Kaffee, eine Marke die zusammen mit der INI und dem Weltladen 2002 entwickelt wurde.
Von August 2002 bis August 2004 wurden 2,5t LP-Kaffee umgesetzt.
Einige unserer Mitarbeiter sind selbst nach Nicaragua gereist um sich vor Ort ein eigenes Bild zu machen, von den Problemen mit denen die Kleinbauern zu kämpfen haben.
580 Kleinbauern heute 620 schlossen sich zusammen zur Kaffeegenossenschaft Cosatin und verkaufen ihre Bohnen zu einem festlegten Preis an Großhändler ohne dabei den Schwankungen des Weltmarktes ausgesetzt zu sein.
Wir beziehen den LP-Kaffee von unserem Handelspartner WeltPartner eG aus Ravensburg. Geröstet wird der Kaffee in der Kaffeerösterei Meyer + Horn Gmbh in Kaltenkirchen bei Hamburg.

Berichte

Aguas Bravas Nicaragua

Ziel / Aufgabe des Projektes:

  1. Psychologische Einzeltherapie, begleitete Selbsthilfegruppen sowie Körperarbeit für Frauen, die in ihrer Kindheit sexuelle Gewalt erlebt haben und sich irgendwann im Erwachsenenleben von den Folgen befreien wollen.
  2. Lehreinheiten für Psychologestudent*innen über die Folgen sexueller Gewalt in der Kindheit
  3. Präventionsarbeit mit Lehrkräften, anderen Organisationen der Zivilgesellschaft (jeweils auf Anfrage)
  4. Präventionsarbeit mit Kindern und Jugendlichen

Seit wann besteht das Projekt: seit 2007

Welche Unterstützung wurde bisher gegeben

  • Finanzielle Unterstützung: 1.500 Euro in 2017, 1.500 Euro in 2018, 1.000 in 2019

Aktuelles: Es ist geplant, die Räumlichkeiten zu erweitern, um mehr Personal einstellen zu können, da der Bedarf ständig wächst.

Weitere Spenden sind notwendig und willkommen!

Kontaktperson: Angelika Balmes, info@weltladen-lippstadt.de

Berichte